Wonnebeats

Smarte Percussion - Grooves, Gesang und Klang

Pressestimmen – Augsburger Allgemeine

Mit Charme und Rhythmus – Das Münchner Trio wonnebeats betörte beim „Brett im Schtoi“ mit Percussion und dreistimmigem Gesang.

Congas, Bongos, Timbales, Becken, Cajon, Klangauge, Daumenklavier, unzählige unterschiedliche Sticke und Schlegel, außerdem Pfeifen, Rasseln, Zimbeln – beim Konzert der wonnebeats im „Schtoi“ sah es auf der Bühne aus wie in einem Verkaufsraum für Perkussionsinstrumente.

Andrea Schick, Barbara Fried und Julia Braun-Podeschwa aus München – alle drei haben eine fundierte Percussion-Ausbildung – zauberten daraus zwei Stunden energievolle Rhythmen. Mit diesen, vor allem aber mit ihrem dreistimmigen Gesang nahmen sie das Publikum mit auf eine musikalische Reise, bei der an jeder Ecke eine neue Überraschung wartete. Brasilianische Rhythmen trafen sich mit bayerischem Dreigesang, eine finnische Melodie wurde mit afrikanischen Trommeln auf Touren gebracht, ein kubanischer Karnevalsrhythmus in Wiesn-Tracht gekleidet. Und kaum wünschte man sich insgeheim noch eine Bläsersektion, dann zogen die Frauen schon ihre trötenden Kazoos aus der Tasche: Von Mangel an Melodien war bei diesem Percussiontrio keine Spur.
Das „Rhythmusschwestern-Move-and-Groove-Orchester“, wie die Wonnebeats sich selbst besingen, geht humor-, aber auch respektvoll mit rhythmischen und melodiösen Traditionen um. Die Drei entwickeln ihre Stücke selbst und versuchen dabei laut eigenem Text immer das zu finden, „was einen Song zu einem ganz besonders ‚wonnigen‘ Song macht“.
Dass ihnen das gelingt, konnte man im voll besetzten Kulturstall spüren, als schon in den ersten Minuten der Funke übersprang. Nach knapp zwei Stunden Programm bedankte sich das Publikum, indem es in der dritten Zugabe den zuvor von den Musikerinnen initiierten Almjodler noch erklingen ließ, als die Band schon im Backstage verschwunden war. (az)

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